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Was mache ich ...

 

...tja, das ist eine Frage, die ich nicht mit einem Satz beantworten kann. Und besser sollte es daher heißen: Was machte ich bisher? Denn ich hatte ja nun mal nach langem inneren Sträuben den Antrag auf die vorgezogene Altersrente gestellt und gehöre nun seit Juni 2006 zu diesem Klientel, von dem ich nie viel wissen wollte, weil es für mich einfach keine Vorstellung gab, in der ich mich als "typischen" Rentner sehen konnte, der ~ wie es so schön heißt ~ seinen Lebensabend wie auch immer genießt.


Mir gefällt eh das Wort Pensionär besser, es hat irgendwie ein anderes Flair. Eins, das halt nichts mit Schrebergarten o.ä. zu tun hat ~ wobei das durchaus für jeden, dem es Spaß macht, okay ist. Nur mein's ist es nicht. Und so begann ich halt damit, einen asbachuralten Traum zu verwirklichen, ohne mich beruflich noch zu sehr zu engagieren. Natürlich stimmt das Folgende noch immer, wenn auch inzwischen teilweise mit einer anderen Bedeutung, denn komplett an den Nagel gehängt habe ich den beruflichen Aspekt natürlich nicht. Schließlich habe ich immer gedacht und gesagt, dass ich mindestens 95 werden will, dann den Bleistift zur Seite lege und mich verabschiede. Das gefiele mir.

Hinzu kommt. dass mich schon immer Menschen in all ihren Varianten, mit all ihren Facetten interessiert haben. Besonders ältere, die jung geblieben sind. Was sich sehr schön in dem Motto
«MENSCHEN ACHTEN MENSCHEN» ausdrückt, das ich von einer Seminar-Freundin bekommen habe.

Diese Einstellung hatte ich auch schon in der Zeit des
„nur“ Innenarchitekten; auch wenn es damals noch eine andere Ebene betraf. Denn schon immer war es mir wichtig, für meine Klienten zu arbeiten und nicht, um mir ein Denkmal mit meiner Arbeit zu setzen.

Und so ist das auch heute noch, weshalb ich all das mit einbeziehe, was sich im Laufe der Zeit in Seminaren, Workshops und diversen Ausbildungen hinzu gesellt hat. Nicht alles immer und gleichermaßen, aber so, wie es ins Bild passt.

Ein großer Teil meiner Arbeit betraf in letzter Zeit Feng Shui, in Form von Beratungen und Seminaren. Hatte ich doch 1998 meine Berater Ausbildung bei Dr. Jes Lim dem Gründer des Qi-Mag International Feng Shui Institute absolviert. Dr. Lim ist Chinese, der wohl zwangsläufig mein Lehrer werden musste, da er eine Meinung vertritt, die mir sehr entsprach. Sie besagt, dass wir hier im Westen nicht so ohne weiteres eine asiatische Lehre 1:1 übernehmen sollten. Er arbeitete seit den frühen 80ern daran, diese alte chinesische Wissenschaft für den Westen aufzubereiten und lehrt meiner Sicht das westlichste Feng Shui, und das in Verbindung mit unseren Wurzeln, die in der Geomantie zu finden sind.

Ich wollte nämlich nicht ~ etwas überspitzt ausgedrückt ~ in einem China Restaurant leben. Was auf meine bisherigen Klienten ebenfalls zutraf. Und so ist ~ inzwischen war ~ mein
„Feng Shui“, wie ich es verstehe, einsetzte und in Kursen weitergab, ebenfalls ein sehr westliches Feng Shui.